Ayurveda und Vegetetarismus

Wenn man Ayurveda als Lebenshilfe nutzen will, muss man dann Vegetarier sein? Diese Frage kann man auf verschiedene Weise beantworten. Letztlich ist es mit Ayurveda ja ähnlich wie beim Yoga:

  • Man kann Einzelelemente aus dem Ayurveda nehmen, auch ohne seinen Lebensstil zu ändern. Natürlich kann jeder Ayurveda Massagen genießen, Ayurveda Gewürztees, mal ayurvedisch kochen etc.
  • Auch wer Ayurveda konsequenter umsetzt muss nicht notwendigerweise Vegetarier werden. Es gibt sogar Bücher, die beschreiben, welche Fleisch- und Fischsorten für welchen Dosha-Typ geeignet sind.
  • In Indien hängt es auch von der Region ab, ob Ayurveda Experten vegetarisch leben: In manchen Teilen Indiens gehörte es mindestens für die höheren Kasten immer dazu, vegetarisch zu leben, in anderen Teilen nicht
  • In Indien hängt es auch davon ab, ob der Ayurveda Experte spirituell ist oder nicht. Ein Ayurveda Experte, der regelmäßig Meditation übt, wird eher Vegetarier sein als nicht spirituelle Ayurveda Experten.
  • Insgesamt gilt jedoch: Die große Mehrheit der Ayurveda Ärzte in Indien lebt als Vegetarier

Es ist also sicherlich möglich, Ayurveda in den Alltag zu integrieren auch als Nicht-Vegetarier, ebenso wie man meditieren und YOga üben kann, auch wenn man nicht die Ernährung umstellt.

Dennoch gilt:

  • Wer Mitgefühl mit Tieren hat, wird notwendigerweise Vegetarier
  • Für einen Menschen, für den die Schöpfung heilig ist, wird klar, dass das Essen von Tieren damit unvereinbar ist
  • Wer ökologisch denkt und das in Handeln umsetzen will, wird die unökologische Fleischproduktion nicht unterstützen wollen
  • Wer besser meditieren will, wird Vegetarier
  • Und: Vegetarisch leben ist auch gesünder… Allerdings muss ich zugeben: Selbst wenn es das nicht wäre: Ich wäre trotzdem Vegetarier…

 

3 Gedanken zu „Ayurveda und Vegetetarismus“

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